Alpine Bergtouren

Natürlich haben Sie in den Allgäuer Alpen unzählige Möglichkeiten an Bergtouren oder Bergwanderungen und auch für alle Ansprüche. Aber der Süden Bayerns und hier speziell das Oberallgäu, ist  Ausgangspunkt für zwei ganz besondere Höhenwanderungen bzw. Alpenüberquerungen, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen.

Lassen Sie Ihr Auto bei uns ein paar Tage "Urlaub" machen und nutzen Sie die wunderbare Ausgangslage für Ihre unvergesslichen Momente in den Alpen.

Der Heilbronner Weg

Der Heilbronner Weg ist ein Klassiker unter den Höhenwegen der Alpen. Er führt auf rund 2500 Meter Höhe über den Hauptkamm der Allgäuer Alpen. Schmale Trittspuren, eine Leiter, eine Brücke, atemberaubende Tiefblicke und seilgesicherte Stellen verleihen dem Heilbronner Weg den Charakter eines Klettersteigs.
Mit Auf- und Abstieg erfordert die Tour zwei bis drei Tagesetappen.

Die klassische Route beginnt mit dem Aufstieg vom Oberstdorfer Ortsteil Einödsbach. Über die Enzianhütte (1790 m) erreicht man die Rappensee-Hütte. Am nächsten Tag führt der Weg steil bergauf durch einen Felsspalt, das „Heilbronner Törle“, zur Kleinen Steinscharte. Über eine Leiter und eine Brücke folgt der Weg dem Gipfelgrat des Allgäuer Hauptkamms. An der Bockkarscharte kann man absteigen zum Waltenberger-Haus und weiter hinab nach Einödsbach. Viele Bergfreunde verlängern den eigentlichen Heilbronner Weg von der Bockkarscharte zur Kemptner Hütte. Von hier führt der Abstieg hinab in den Ortsteil Spielmannsau. Beim Abstieg über das Waltenberger-Haus erreicht man den Ausgangspunkt – das autofreie Einödsbach.


Der Fernwanderweg E5 nach Meran

Die Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Meran wird für jeden, der Sie bewältigt, zum unvergesslichen Erlebnis!
Einmal zu Fuß über die Alpen!

Sicherlich ein Abenteuer und eine Herausforderung zugleich! Eingerahmt von der manchmal lieblichen, oft imposanten, vielerorts märchenhaften, aber auch Respekt einflößenden Gebirgslandschaft ist diese Tour ein besonderes Highlight in den Alpen!
Die für die Allgäuer Alpen typischen Blumenwiesen und steilen Grasberge, atemberaubende Ausblicke auf markante Felsformationen in den Lechtaler Alpen, die beeindruckenden Gletscher und gewaltigen Bergriesen in den Zentralalpen und das bereits mediterane Klima in Meran lassen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.

Eckdaten der Tour:

Die 3.019 Meter hoch gelegene Similaunhütte am Niederjoch ist der höchste Punkt der Alpenüberquerung. Geübte Bergsteiger mit Erfahrung auf Schnee und Eis lassen sich den nahegelegenen Gipfel des Similauns vermutlich wohl nicht entgehen und erhöhen den Maximalpunkt der Tour so auf 3.599 Meter. Gleich anschließend führt der letzte Talabstieg der Mehrtagestour schlussendlich nach Meran, auf 325 Metern über dem Meeresspiegel. Mit der Ötzi-Fundstelle kann das Niederjoch mit einem weiteren Highlight der Alpenüberquerung aufwarten. Für die Oberschenkel ist wohl das Zammer Loch mit ungefähr 1.800 Metern Abstieg der ganz persönliche Höhepunkt! Ab der Braunschweiger Hütte für die ursprüngliche Alpenetappe des Fernwanderweges E5 über das Passeiertal nach Bozen. Durchschnittlich werden am Tag zwischen 800 und 1.200 Höhenmter sowie etwa 10 bis 20 Kilometer zurück gelegt.